Was muss ich nach dem Zahnbleaching beachten?
Ein professionelles Zahnbleaching kann Ihr Lächeln sichtbar aufhellen und das Selbstbewusstsein steigern. Doch um das bestmögliche Ergebnis zu erhalten und die Zahngesundheit nicht zu gefährden, ist das richtige Verhalten in den ersten Stunden und Tagen nach der Behandlung entscheidend. In diesem Beitrag erfahren Sie, was Sie nach dem Bleaching beachten sollten – insbesondere beim Essen und Trinken.
Tipp: Sie wünschen sich weißere Zähne? Mehr zur Behandlung erfahren Sie hier: Zahnbleaching in Essen
Wann darf ich nach dem Bleaching wieder essen?
Nach einem professionellen Bleaching ist die Zahnoberfläche vorübergehend besonders empfindlich. Direkt nach der Behandlung sollten Sie mindestens zwei Stunden auf das Essen verzichten. Optimal ist es, mit der ersten Mahlzeit vier bis sechs Stunden zu warten, um die Zähne zu schonen und das Risiko für Verfärbungen zu minimieren.
Was darf ich nach dem Bleaching essen?
In den ersten 48 Stunden nach dem Bleaching empfiehlt sich eine sogenannte weiße Diät. Dabei sollten nur helle, farbneutrale Lebensmittel verzehrt werden, um neue Verfärbungen zu vermeiden. Geeignete Optionen sind:
- Naturjoghurt, Quark
- Helles Geflügel oder Fisch
- Gekochter Reis, Nudeln ohne Tomatensauce
- Kartoffeln
- Weißbrot oder Brötchen ohne Kruste
- Bananen, geschälte Äpfel
Achten Sie auch darauf, dass Speisen nicht zu sauer oder zu heiß sind, um die empfindlichen Zähne nicht zu reizen.

Was darf ich nach dem Bleaching trinken?
Auch bei Getränken sollten Sie direkt nach dem Bleaching vorsichtig sein. Besonders in den ersten 48 Stunden gilt es, färbende und säurehaltige Getränke zu vermeiden. Stattdessen sind folgende Getränke unbedenklich:
- Stilles Wasser (am besten zimmerwarm)
- Ungesüßter Kamillen- oder Fencheltee
- Weißer Tee (ohne Zucker)
- Helle Pflanzenmilch (z. B. Hafermilch ohne Farbstoffe)
Zuckerhaltige und säurehaltige Getränke greifen den Zahnschmelz an und können das Bleaching-Ergebnis schnell beeinträchtigen.
Was sollte ich nach dem Bleaching vermeiden?
Farbintensive oder säurehaltige Lebensmittel können das Bleaching-Ergebnis deutlich beeinträchtigen. In den ersten zwei Tagen sollten Sie Folgendes meiden:
- Kaffee, schwarzer und grüner Tee
- Rotwein und Alkohol im Allgemeinen
- Softdrinks und Energy Drinks sowie dunkle Fruchtsäfte
- Tomatensauce, Sojasauce, Balsamico
- Rote Beete, Spinat, Blaubeeren, Kirschen
- Zigaretten und andere Nikotinprodukte
Auch stark gewürzte Speisen oder solche mit Kurkuma, Curry oder Paprika sind ungünstig.
Warum ist die Nachsorge so wichtig?
Nach einem Zahnbleaching sind die Zähne vorübergehend empfindlicher gegenüber Einflüssen von außen. Die Schutzschicht (Pellikel), die normalerweise als Barriere dient, wird beim Bleaching entfernt und regeneriert sich erst innerhalb von etwa 24 Stunden. In dieser Zeit ist es besonders wichtig, sorgsam mit den Zähnen umzugehen.
Zusätzlich empfiehlt es sich:
- Auf zu heiße oder zu kalte Speisen zu verzichten
- Die Zähne mit einer milden Zahnpasta zu pflegen
- Alkohol- und mentholhaltige Mundspülungen zu vermeiden
Wie lässt sich das Ergebnis langfristig erhalten?
Damit Ihre Zähne möglichst lange strahlend weiß bleiben, sollten Sie auch nach den ersten Tagen auf eine zahnschonende, farbneutrale Ernährung achten. Regelmäßige professionelle Zahnreinigungen und eine gute Mundhygiene zu Hause sind entscheidend für die Haltbarkeit des Bleachings. Auch der Verzicht auf stark färbende Getränke und Nikotin trägt dazu bei.
Ein Zahnbleaching kann beeindruckende Ergebnisse liefern – wenn Sie in den ersten Tagen nach der Behandlung sorgsam damit umgehen. Wenn Sie Fragen zur richtigen Nachsorge haben oder sich für ein Zahnbleaching in Essen interessieren, beraten wir Sie in der Praxis Müller & Lüning gerne persönlich. Jetzt Termin vereinbaren.

